08.06.2006 / LOKALAUSGABE / BOTTROP

Goldmädchen Loselein und Limberg

Adleraner Judoka gewinnen beim Landeseinzelturnier der U 20 in Duisburg den Rhein-Ruhr-Pokal.

Jessica Grube kämpft sich in der Altersklasse U 17 auf den dritten Platz

Beim 21. Rhein-Ruhr-Pokal in Duisburg gingen vier Kämpfer und fünf Kämpferinnen der DJK Adler 07 Bottrop an den Start. In der U 20 siegten Julia Loselein (-57kg) und Sina Limberg (-63kg).

Julia beendete ihren ersten Kampf nach nur 20 Sekunden gegen Caspers mit einem Ippon durch Uchi-mata. Im zweiten Kampf stand sie Christina Keßler gegenüber, die sie mit einem Harai-goshi nach einer halben Minute von der Matte schickte. Den Finalkampf bestritt sie gegen Majke Akkermans aus den Niederlanden. Nach wenigen Sekunden gewann sie durch eine Würgetechnik.

Sina Limberg traf zunächst auf Corinna Durchfeld nach ungefähr zwei Minuten besiegte, nachdem sie bereits einige Wertungen in diesem Kampf erreicht hatte. Die nächste Begegnung entschied Sina nach knapp einer Minute für sich. Nach einem weiteren erfolgreichen Kampf durch einen Haltegriff stand die Adleranerin im Finale gegen Janina Seidel aus Kamen. Auch dort behielt sie die Oberhand und sicherte sich die Goldmedaille. Simone Biehl belegte Platz sieben in der Klasse bis 52 kg.

In der männlichen U20 gingen Björn Hangebrauck, Frederik Griesdorn, David Rosenal (alle drei -66kg) und Marcel Pentzek (-73kg) auf die Matte. Hangebrauck erkämpfte sich in einem Feld von 27 Teilnehmern den siebten Platz. Trotz guten Kampfleistungen konnten sich die anderen Athleten nicht platzieren.

Die U17-Kämpferinnen starteten am zweiten Wettkampftag. In der Gewichtsklasse bis 57 kg und bei einem Teilnehmerfeld von 35 Kämpferinnen errang Jessica Grube die Bronzemedaille. Nach drei erfolgreich bestrittenen Kämpfen wurde sie zunächst Poolsiegerin und stand somit im Halbfinale. Dort musste sie sich der späteren Siegerin Jenny Scholten geschlagen geben. Im Kampf um Platz drei traf sie dann auf ihre Vereinskameradin Julia Hangebrauck und entschied diesen Kampf für sich. Julia Hangebrauck belegte in der neuen Gewichtsklasse Platz fünf.

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