16.06.2006 / LOKALAUSGABE / JUDOFARM

JC 66 in der Rolle des Gejagten

Vierter Kampftag beim Aufsteiger JC Bonn-Beuel Am heutigen vierten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga Nord muss der JC 66 Bottrop mit seinem Team beim Aufsteiger JC Bonn-Beul antreten.

Aufsteiger gegen Absteiger hört sich grundsätzlich nach einer ziemlich deutlichen Angelegenheit an, doch im Fall Bonn-Beul ist das wohl nicht der Fall. Die Beueler haben sich in den ersten drei Kampftagen mehr als gut verkauft und gezeigt, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist. Auch wenn sie zuletzt gegen Leverkusen eine knappe Niederlage einstecken mussten, sind sie die Einzigen, die bisher nicht gegen den Tabellenführer und direkten Konkurrenten des JC 66 im Kampf um den Aufstieg, den JC Eberswalde, zweistellig verloren haben.

Mit ihren Ausländern aus Rumänien und Polen sowie erfahrenen deutschen Kämpfern haben die Bonner eine sehr homogene Mannschaft, die in allen Gewichtsklassen in der Lage ist Punkte zu machen.

Die Bottroper sind also gewarnt, wollen sich allerdings auf keinen Fall vom Weg abbringen lassen. Und das dieser Weg wieder zurück in die erste Liga führen soll ist allen Beteiligten klar. JC 66-Präsident Roland Assmann freut sich schon auf einen spannenden Kampftag, in dem er trotz Favoritenrolle einen enormen Druck verspürt: "Wir sind halt die Gejagten. Was kann den Bonnern denn schon passieren. Von denen erwartet gegen uns niemand einen Sieg. Die können völlig befreit auftrumpfen, wobei bei uns jeder Fehler große Folgen haben kann." Im Vordergrund steht also, keine böse Überraschung zu erleben.

Für die nötige Unterstützungt wurde ein Bus organisiert, in dem Anhänger des JC gegen einen geringen Selbstkostenbeitrag mitfahren können; Abfahrt: 13.30 Uhr, Renz-Halle.

JUDO 2. BUNDESLIGA NORD

TOP