18.06.2006 / LOKALAUSGABE / HERTEN

JUDO DAMEN 1. BUNDESLIGA

Hertener Panthern droht der freie Fall

Keine Mannschaft für den zweiten Kampftag


Elf Wochen sind seit dem ersten Kampftag in der Judo Bundesliga der Damen vorbei. Die Hertener Pantherkatzen fuhren mit einem jungen unerfahrenen Team nach Potsdam und bekamen zweimal kräftig eins auf die Mütze.
Heute steht der zweite Kampftag an und es ist alles noch viel schlimmer. Betreuer Frank Alex wusste gestern noch nicht, ob und wie er die Mannschaft aufstellt. "Wir müssen hin", lautete am Ende des Gesprächs sein Fazit. Der heutige Ausrichter Brander TV ist in der Nähe von Aachen beheimatet. Ein Nichtantritt wäre viel teurer als die Fahrtkosten.
Auch ein Rückzug aus der laufenden Saison wäre mit dermaßen hohen Kosten verbunden, dass das nicht in Frage komme, so der Betreuer. Dabei sieht es vom Papier her gar nicht so schlecht für die Hertenerinnen aus. Die Mannschaft aus dem letzten Jahr ist beinahe komplett geblieben, nur werden die guten Kämpferinnenaus Osnabrück und den Niederlanden eben nicht eingesetzt. "Finanziell hat sich nichts gebessert. Ich stehe kurz vor einem Kollaps. Aber eine Strafe wäre jetzt das Schlimmste, was uns passieren könnte", so Alex. cze

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